Schlagwort: Rassismus

02.02.17 – Institutioneller Rassismus an der Hochschule

Wann: Donnerstag, 02.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Mit Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez

This paper discusses the positioning of Women and Gender Studies (WGS) and Gender Studies (GS) within the neoliberal university by focusing particularly on the dynamics of exclusion resulting from institutional racism and migration control policies in British and German universities. From this angle, the article first discusses the place ofWGS/GS within the neoliberal university. In a second step, it looks at critical race debates regarding universities as sites of hegemonic Whiteness in Germany and the UK. Following this, it discusses the institutional discriminatory effects of migration policies in universities‘ within a broader context. In a fourth step, it examines the affective economy of these policies. In this sense, the article explores the feeling of dispossession transmitted and impressed by migration control policies. It concludes with some thoughts on relating WGS/GS to the project of building the anti-racist university.

modieriert von Dr. Muriel González Athenas
AK race, gender, class in Forschung und Lehre

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19.01.17 – Rassismus und die Psyche

Wann: Donnerstag, 19.01.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Die Realität von Rassismus und die Folgen für die Betroffenen sind lange Zeit in der Welt der Wissenschaft, insbesondere in der Psychologie und Psychiatrie vernachlässigt worden. In der Bundesrepublik Deutschland existieren beispielsweise keine empirischen Studien zu Rassismus und psychische Gesundheit. In der internationalen Forschungslandschaft bestehen in den vergangenen Jahren große Bemühungen, die Folgen rassistischer Diskriminierung auf die psychische Gesundheit von Zielpersonen zu entschlüsseln. Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass wiederkehrende Konfrontationen mit racial microaggressions Stressreaktionen aktivieren und die Entstehung von Depression, Psychose, Angststörung und der physischen Desintegration bei Schwarzen und PoC begünstigen.
Gleichzeitig belegen Studien zu psychischen Folgen von Rassismus, dass Weiße ab der frühesten Kindheit über implizites Wissen der rassistischen Hierarchisierung in der Gesellschaft verfügen und sich ihr Gefühl, Denken und Verhalten nach diesem Wissen richten. Aufgrund der insbesondere psychischen Auswirkungen ihrer rassistischen Sozialisation und des soziopolitischen, sowie ökonomischen privilegierten Status verspüren Weiße jedoch keine Motivation, Rassismus zu thematisieren und dekonstruieren.
Die Studienergebnisse, die in diesem Beitrag von Amma Yeboah präsentiert werden, haben bedeutende Implikationen für die Begegnung und Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen/PoC. Denn rassistische Verhaltensmuster im Alltag dürfen komplex, subtil und häufig unbeabsichtigt zum Vorschein kommen und gehören wahrscheinlich zu rassistischer Ausdrucksform der racial microaggressions.
Doch wie kann eine wirkungsvolle Zusammenarbeit unter solchen Umständen gelingen? Wie kann Rassismus thematisiert und dekonstruiert werden?

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Offener Brief an die taz / Stellungnahme der ISD

…zum mit unterschreiben bis zum 30.5. seht hier.

Offener Brief an die taz / Stellungnahme der ISD

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. verurteilt zutiefst die Reaktion der taz-Redaktion auf die Ereignisse, die sich rund um die Diskussionsrunde “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen” auf dem taz.lab 2013 zugetragen haben.

Die Veranstaltung vom Samstag, 20.04.13 endete aufgrund des respektlosen Verhaltens des Moderators und taz-Journalisten Deniz Yücel in einem Eklat. Dies war jedoch nur der Auftakt einer Reihe von Verfehlungen, die sich die Organisator_innen des taz.labs 2013 sowie die Chefredaktion der taz seitdem geleistet haben. Weiterlesen

15.01.13 – White Awareness – People of Color Empowerment

19:30 im Referat,
Universitätsstr. 16, 1. Stock

FrauenLesbenTrans*Intersex welcome

In diesem Café möchten wir vom Austausch zwischen unseren beiden AGs erzählen, die in weiße und People of Color unterteilt sind.

12.03.2011 – Fundamentalistische Christ_innen abschirmen!

Für den selbst­be­stimm­ten Um­gang mit dem ei­ge­nen Kör­per – Für das
Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch!

Zum wie­der­hol­ten Mal wol­len am 12. März 2011 christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen ab 14.​30 Uhr unter dem Motto „1000Kreu­ze für das Leben“ durch Müns­ters In­nen­stadt zie­hen. <!–more–>Sie selbst geben als ihr Haupt­an­lie­gen an, ein „Zei­chen zum Ge­den­ken der 1000 Kin­der, die an einem ge­wöhn­li­chen Werk­tag in Deutsch­land ge­tö­tet wer­den,“ set­zen zu wol­len (üb­ri­gens eine Zahl, die laut des sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes weit über­trie­ben ist). Be­reits in den letz­ten 2 Jah­ren or­ga­ni­sier­te sich viel­fäl­ti­ger Pro­test gegen diese Pro­zes­si­on und auch in die­sem Jahr soll jene aus den fol­gen­den Grün­den re­ak­tio­nä­re Po­si­ti­on nicht un­wi­der­spro­chen blei­ben.

Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist Frau­en­recht – §§ 218 und 219 ab­schaf­fen! Weiterlesen

15.11. – 18.11.2010 – Ausstellung: Sexismus in der Werbung

Ausstellung: Sexismus in der Werbung

im AStA Café, Universitätsstr. 16
all genders welcome
Öffnungszeiten 9-17 Uhr
mit Büchertisch am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 15-17 Uhr

Ausstellungseröffnung am 15.11. von 16 bis 19 Uhr
mit einem theoretischen Input und einem Konzert von Krikela

Werbung ist omnipräsent in unserem Alltag und wird in ihrem Übermaß meist kaum noch bewusst wahrgenommen. Auf der Straße, im Fernsehen, im Internet werden mit ihr Inhalte übertragen, die weit über das beworbene Ding hinausgehen. Sie zeigt uns normierte Menschen und arbeitet intensiv mit Geschlechterzuschreibungen. Pünktlich zur Mario-Barth-MediaMarkt Kampagne, mit der uns an jeder Straßenecke vorgeschrieben wird, wie Männer und Frauen denn zu sein haben, holen wir eine grandiose Ausstellung von Potsdam nach Köln. In dieser wird dieser Alltagsgegenstand auf vor allem sexistische, aber auch rassistische, eurozentristischeund lookistische Inhalte untersucht und die Frage aufgeworfen, was die als selbstverständlich wahrgenommene Omnipräsenz dieser Inhalte mit uns macht.

Zum Auftakt der Ausstellung laden wir am 15.11. von 16-19 Uhr zur Eröffnungsfeier. Es wird einen kleinen Vortrag von den Macherinnen der Ausstellung und ein Konzert von  Krikela geben.

hier gibt es einen Zeitungsartikel über die Ausstellung
hier  geht’s zum Blog der Ausstellung

26.10.2010 – El Salvador: Feministische Politik nach der sozialistischen Wende

Dienstag, den 26. 10.2010  um 19:30 in der Feuerwache (Melchiorstr. 3)

mit Julia Evelyn Martínez aus El Salvador
in Kooperation mit der Interventionistischen Linken Köln und der Informationsstelle Lateinamerika
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