Schlagwort: Kapitalismuskritik

21.06.2018 – Einführung in die materialistische Rassismuskritik

Das AF*L*R lädt ein zur Einführung in die materialistische Rassismuskritik mit Bafta Sarbo

Wann: Donnerstag, 21.06.2018, 19:00 Uhr
Wo: S 93 im Philosophikum der Universität zu Köln

Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammengedacht. Oft gibt es die Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch-materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was Rassismus ist und wie er entstanden ist. Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?

Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit dem aktuell hegemonialen Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.
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20.06.17 – Feministische Bibliothek des AFLRK

FrauenLesbenTrans*Inter* welcome

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Wir haben sowohl den Bestand, als auch die Systematik der Bibliothek komplett überarbeitet. Wir geben Euch einen Zwischenstand über unsere Herangehensweise und bisherige Arbeit und wie wir die Bibliothek intersektionaler gestalten wollen. In Zukunft gibt es Öffnungs- und Ausleihzeiten.

28.11.13 – WHO CARES? Krise sozialer Reproduktion

28.11.13 // 18:30 //
Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79
Es wird eine Kinderbetreuung geben, falls ihr diese benötigt, bitte anmelden bei aflrk[ät]web.de
Eine Veranstaltung vom Autonomen FrauenLesbenReferat in Kooperation mit den Care Workern der IWW Köln

Krise der Reproduktion

Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und Interessen – für ein gutes Leben. In einem
kapitalistischen System spielen menschliche Bedürfnisse jedoch nur insofern eine Rolle, als sie für die Herstellung einer flexiblen, kompetenten, leistungsstarken, gut einsetzbaren Arbeitskraft von Bedeutung sind. Sorgearbeit wird gering geschätzt und finanziell kaum unterstützt. Weiterlesen

Unsere Antwort auf die Krise? Care Mob und Care Revolution!

Blockupy Frankfurt, 31.Mai/1. Juni

Zugtreffpunkt für die feministische Mobilisierung von Köln: 30. Mai, 14 Uhr, Köln HBF, Haupthalle
hier ein aktueller Artikel zu dem Thema von Andrea Trumann

Aufruf der unabhängigen feministische Mobilisierung
Kommt mit nach Frankfurt und demonstriert mit uns am 31.Mai/1.Juni gegen die herrschende Krisenpolitik!

Eine unabhängige feministische Mobilisierung

Wir wollen zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt eine unabhängige feministische Mobilisierung auf die Beine stellen und suchen noch Gruppen, Frauen*, Personen, die sich uns anschließen und Lust haben mit uns gemeinsam, was zu überlegen und ihre Ideen/Forderung auf die Straße zu tragen, denn in den bisherigen Blockupy-Protesten der antikapitalistischen Bewegung, war uns die feministische Perspektive nicht präsent genug. Bisher sind wir einige vernetzte feministische Gruppen in Marburg, Köln und Berlin und hoffen noch weitere Feminist*innen & friends (gender offen) in vielen Städten/Regionen zu erreichen, um gemeinsam mit euch unsere Themen, unsere Kreativität und Wut auszudrücken. Weiterlesen

Buchempfehlung: Darum Feminismus

Wir empfehlen:

Affront (Hg.)

Darum Feminismus!
Diskussionen und Praxen

u.a. einem Interview von uns zu Sexarbeit

ISBN: 978-3-89771-303-1
Ausstattung: br., ca. 300 Seiten
Preis: 18 Euro
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25.07.2011 – Sexismus und „linke Szene“

Vortrag und Diskussion mit dem Antifaschistischen Frauenblock Leipzig um 19 Uhr
im AZ Kalk, Wiersbergstr. 44, U: Kalk Kapelle
Unseren Aufruf/Broschüre zu Sexismus und „linke Szene“ könnt ihr HIER runterladen
Bis 21 Uhr gibt es eine „Kinderbetreuung“.

Um es kurz zu machen: Wir leben im Patriarchat, gesellschaftliche Strukturen sind immer noch androzentrisch (Ein androzentrisches Weltbild versteht „den Mann“ als die Norm, „die Frau“ als Abweichung von dieser Norm) und männlich* dominiert und die Aufrechterhaltung der binären, hierarchischen Geschlechterordnung trägt zur Stabilisierung des kapitalistischen Systems bei.

Und was hat das jetzt mit mir zu tun? Ich bin doch Kommunist_Anarchist_in, eine_r von den Guten/Aufgeklärten/Emanzipierten. Und genau da haben wir das spezifische Problem des Sexismus in der „linken Szene“: Offiziell gibt es ihn gar nicht, denn die „linke Szene“ versteht sich schon als antisexistisch. Tatsache ist aber: Sexismus ist präsent in der „linken Szene“, denn sie steht nicht außerhalb der Gesellschaft.

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25. – 26.06.2011 – „Sex for Sale“: Sexarbeit – ein Beruf wie jeder andere?

Wochenendworkshop mit: Hydra e.V. (Treffpunkt und Beratung für Prostituierte, Berlin), agisra e.V. (Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen, Köln), Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße (Sozialdienst katholischer Frauen) und der basis Gewerkschaft FAU (Freie ArbeiterInnen Union)
Ort: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3

Die Abschlussdiskussion (Sonntag, 16:30) findet im Hauptgebäude der Universität statt, im Hörsaal XI !
All genders welcome
Ohne Anmeldung
Ablauf: Samstag 11:00 bis 17:30h, Sonntag 10 bis 18h, jeweils eine Stunde Mittagspause (leider ohne VoKü)
Verpflegung: Frühstück

Leider haben sich noch nicht genug Menschen für die „Kinderbetreuung“ gemeldet. Der Kinderraum in der Feuerwache ist aber schon gemietet und wir werden Betreuungsschichtpläne aushängen, in die sich Freiwillige eintragen können. Weiterlesen

21.06.2011 – Inhalte Café: Sexarbeit

19:30 im Referat, AStA Gebäude, Universitätsstr. 16, 1. Stock
Frauen*LesbenTrans*Intersex welcome

Der feministische Diskurs ist sich in Sachen Sexarbeit alles andere als einig und lässt viele Fragen stehen: Ist käuflicher Sex per se anti emanzipatorisch? Ist jede Sexarbeit von Zwangsverhältnissen bestimmt? Sollten wir solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein? Kann Sexarbeit eine Form von Empowerment sein oder ist diese Frage nicht eher zynisch angesichts der Betroffenen von Zwangsprostitution?
Diesen und weiteren Fragen, die uns einfallen, wollen wir nachgehen. Zum Input schauen wir einen oder zwei Filme.

Hier, hier, hier, hier und hier findet ihr Artikel aus der Zeitung „Direkte Aktion“ zu dem Thema. Hier gibt es einen Artikel aus der Jungle World zu der aktuellen Diskussion in Schweden.

21.01.2011 – Die Frau existiert nicht, lasst sie uns finden!

Workshop mit Andrea Trumann
(Autorin von „Feministische Theorie: Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus)

19:00 im Naturfreundehaus Kalk, Kapellenstr. 9a, U: Kalk Kapelle
offen für alle Gender

Wie kam und kommt es dazu, dass sich Frauen separat organisieren, und was sind die Vorteile, aber auch die Gefahren dabei? Wie bildet sich das Subjekt mit der Identität Frau? Weiterlesen

26. – 28.11.2010 – Seminar „race, sex and class“

Ein Wochenendseminar zu „gemachten Identitäten und ökonomischem Determinismus“ mit Friederike Habermann
Naturfreundehaus Kalk, Kapellenstr. 9a, U Station Kalk Kapelle
Anmeldung unter aflrk@web.de, Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt!
offen für alle Gender
eine Kooperationsveranstaltung mit dem Naturfreundehaus Kalk

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