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24.11.16 – Decolonize. Für Widerstand, Wellness und Empowerment

DIESE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN

Wann: Donnerstag, 24. 11.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Der Vortrag lädt mit Lena Prabha Nising aus einer People-of-Color-Perspektive dazu ein, sich in ein Suchen zu begeben, was Wellness mit Widerstand zu tun hat und welche Rolle Community dabei spielen kann. Im Mittelpunkt werden dabei u.a. folgende Fragen stehen: Wie können (künstlerische) Interventionen Instrumente dekolonialen Widerstands sein? Wie gelingt es, selbst nicht die gleichen Machtstrukturen zu wiederholen, gegen die wir kämpfen? Wie können wir uns Community-übergreifend und intersektional vernetzen und gemeinsam widerständig agieren?

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17.11.16 – Rassismuskritik in der Lehrer*innenbildung

Wann: Donnerstag, 17. 11.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

In dem Vortrag mit der Mitarbeiterin Mona Massumi vom ZfL – Zentrum für LehrerInnenbildung der Uni Köln wird die Bedeutung der rassismuskritischen Professionalisierung von Lehramtsstudierenden fokussiert.
In einem ersten Schritt erfolgt eine rassismuskritische Auseinandersetzung mit landerübergreifenden, bildungspolitischen Empfehlungen für die Lehramtsausbildung und den Lehrer*innenberuf. In einem weiteren Schritt werden Mechanismen des (institutionellen und individuellen) Rassismus’ und deren Auswirkungen auf Schüler*innen, Referendar*innen und Lehrer*innen dargestellt, um daraus die Notwendigkeit der Professionalisierung unter einer rassismuskritischen Perspektive abzuleiten. Wie dies gelingen kann, wird abschließend exemplarisch anhand des Projektes „Prompt! Deutsch lernen“ dargestellt.

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10.11.16 – Nationalisierung InterdepenDenken

Wann: Donnerstag, 10. 11.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Nationalisierung interdepenDenken. Das eurozentrische Konzept Nation als Ansatzpunkt der Analyse komplexer Wirkungsweisen von Vor-Konzeptualisierung ist ein Plädoyer für die Zentralsetzung von ‚Nation‘ als eigener Kategorie.

Im Intersektional-feministischen ForschungsHandeln anlysiert Adetoun Küppers-Adebisi einen cross-kulturellen, diskursiven Paradigmenwechsel für den Textsprache privilegierenden, deutschen Kontext, interdepenDenkt die Wirkmächtigkeit dieser komplexen Kategorie, enttarnt unzureichend hinterfragte Vorkonzeptualisierungen und definiert privilegierende Ausschlusseffekte.

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03.11.16 – Critical Whiteness – eine Einführung mit Natasha A. Kelly

Wann: Donnerstag, 03. 11.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Critical Whiteness“ ist in allem Munde. Es wird heiß debattiert – von dem Einen hoch gelobt, von den Anderen heftig kritisiert. Doch was hat es mit dem Ansatz auf sich? Woher stammt es und wann wurde es in die Wissenschaft eingeschrieben? Ist mit seiner Verwendung ausschließlich ein „kritisches Weiß-sein“ gefordert oder geht – wie so häufig – etwas in der Übersetzung verloren? In meinem Vortrag werde ich dem „Critical-Whiteness-Ansatz“ auf die Spur gehen und aufzeigen, was er für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft leisten kann bzw. sollte.

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27.10.16 – Einführung in die Postkoloniale Theorie mit Ismahan Wayah

Wann: Donnerstag, 27. 10.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!

Dieser Vortrag wirft einige Schlaglichter auf das heterogene und interdisziplinäre Feld der postkolonialen Studien. Neben einer Einführung in Theorien von namhaften Denker*innen u.a. Frantz Fanon, Edward Said, Homi Bhaba, Stuart Hall, Gayatri Spivak und Chandra Mohanty, wird diese Sitzung einen besonderen Augenmerk auf postkolonial-feministische Ansätze von Schwarzen Frauen*, Dritte Welt Frauen* und Muslimischen Frauen* legen. Des Weiteren werden wir gemeinsam diskutieren, ob und wie sich die Debatte um postkoloniale Kritik auf den deutschen Kontext übertragen lässt.

Moderiert von Asmaa Amr

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender. eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier oder auf Facebook.

20.10.16 – Programmvorstellung und Organisatorisches

Zeit: Donnerstag 20.10.2016, 16:00h – 17:30
Ort: Hörsaal H 113, IBW Gebäude Uni Köln

Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!

Einführung zur Ringvorlesung RAS(S)TERUNGEN mit Muriel Gonzales Athenas, Magdalena Kißling, Dirk Schulz und Pamela Twinwaah Amponsah

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender. eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier oder auf Facebook .

„Ras(s)terungen“ Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender WiSe 16/17 Uni Köln

Donnerstags 16-17.30h Hörsaal H 113 im IBW Gebäude (211)

Bereits in den letzten beiden Semestern befassten sich die GeStiK Ringvorlesungen mit Fragen von Gewalt, Diskriminierung, Ausgrenzung und Marginalisierung. In Kooperation mit dem Arbeitskreis race, gender, class in Forschung und Lehre widmet sich die Veranstaltung in diesem Semester dezidiert mit dem Konnex von Kolonialismus/Rassismus und Sexismus/Heteronormativität. In den Blick geraten sollen dabei nicht nur die Problematisierung von Wissens(chafts)diskursen und – verständnissen, sondern auch die Frage der Repräsentation eine zentrale postkoloniale Frage. Neben einer Einführung in einerseits postkoloniale und rassismuskritische Theorien sowie andererseits die Verflechtung von „Rasse“ mit Geschlecht und Heteronormativität soll auch auf die Marginalisierung der Rolle von Schwarzen Akteurinnen/Akteurinnen of Color in sozialen Bewegungen und im Wissenschaftsbetrieb aufmerksam gemacht werden. Denn die nach wie vor stark eurozentrisch ausgerichteten Wissens(chafts)systeme, die ein „weiß – normatives Welt- und Menschenbild“ naturalisieren und perpetuieren, lassen sich nicht losgelöst vom akademischen Prekariat von Rassismuserfahrenden in Deutschland thematisieren. Eingeladen sind daher Schwarze Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlerinnen of Color bzw. Rassismuserfahrene aus ganz Deutschland, um in postkoloniale, rassismuskritische und intersektionale Theorieansätze aus deren Perspektive einzuführen und zugleich die Ambivalenz von strategischen Essentialismen und der Existenz einer “black theory” zu diskutieren, die sich zwischen politischer Notwendigkeit und der Gefahr der Re-Essentialisierung bewegen. Spivak zufolge ist es das Ziel, ein Denken und Handeln außerhalb des essentialistischen Diskurses zu erreichen, “[b]ut strategically we cannot” (Spivak: The post-colonial critic, S. 11) –was dies heißt, wird Gegenstand der Vorträge und Diskussionen sein.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis race, gender, class in Forschung und Lehre (Muriel Gonzalez, Pamela Twinwaah Amponsah, Magdalena Kißling und Selma Lampart)

Mit freundlicher Unterstützung des Autonomen Frauen* – und Lesben-Referats der Universität Köln, FiST (Forschungsstelle für interkulturelle Studien) und der AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V.

Infos über die Ringvorlesung und weitere Lehrveranstaltungen finden sich hier:
GeStiK und AFLR Köln

 

Zu den einzelnen Terminen geht es hier.

25.6.16 – Sisters & Souls. Inspirationen durch May Ayim – Buchvorstellung und Gespräch

Ort: Café Fatsch Köln-Kalk (Josephskirchstr. 25; U-Bahnstation: Kalk Post)
Zeit: Samstag, 25. Juni 2016, 13 – 16 Uhr

Das ganze findet statt im Rahmen vom Women of Color Café in Kooperation mit Akosua Amponsah und Adiam Keleta vom Autonomen Frauen*- und Lesben Referat der Uni Köln. Diese Veranstaltung ist nur offen für Schwarze Frauen* und Women of Color (nicht für Weiße und Cis-Männer).

Die Anthologie „Sisters & Souls“ (Orlanda 2015) ist der afrodeutschen Poetin, Aktivistin und Wissenschaftlerin May Ayim gewidmet. In zahlreichen lyrischen, essayistischen und wissenschaftlichen Beiträgen zeigen Schwarze deutsche Autorinnen unterschiedlicher Generationen wie sie durch May Ayim inspiriert worden sind. Damit steht die Publikation in der afrokulturellen Tradition, Lebenserfahrungen Schwarzer Menschen in Wort und Bild widerzuspiegeln. Im Gespräch mit der Herausgeberin Natasha A. Kelly werden wir erfahren, wie ihre eigenen akademischen und aktivistischen Arbeiten von May Ayim beeinflusst worden sind und was daraus alles entstanden ist.

Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin. Die gewählte Hauptvertreterin der Europäischen Union im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats (2012 – 2017) versteht sich selbst als »akademische Aktivistin«, die stets versucht Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Transferleitungen zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu betonen. Die Autorin und Dozentin hat an zahlreichen privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und ist in diversen ehrenamtlichen Projekten engagiert.

Das ganze findet statt im Rahmen vom Women of Color Café in Kooperation mit Akosua Amponsah und Adiam Keleta vom Autonomen Frauen*- und Lesben Referat der Uni Köln.

Ort: Café Fatsch Köln-Kalk (Josepskirchstr. 25; U-Bahnstation: Kalk Post)
Zeit: Samstag, 25. Juni 2016, 13 – 16 Uhr

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21.7.15 – Museumsführung

Museumsführung “Körper – Farbe – Macht — eine kunsthistorische Führung im Museum Ludwig”
21.07. 15:00 Uhr

Eine Veranstaltung des Autonomen Frauen und Lesbenreferats Köln:

offen für Frau­en­Les­ben­Trans*In­ter­*

Eine kritische Auseinandersetzung mit Werken der europäischen Kunstgeschichte. Wo werden Normen, Dichotomien und Hierarchien geschaffen und festgeschrieben? Inwiefern lassen sich gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen in der Kunst nachvollziehen oder vorausahnen? Anhand einiger Werke werden wir uns mit der Darstellung und Repräsentation von Körpern und durch Farbe geschaffener “Wahrheiten” auf der Leinwand auseinandersetzen.

Triggerwarnung: Die europäische (westliche) Kunst ist mehrheitlich sexistisch und rassistisch. Ich werde versuchen die Bilder entsprechend auszuwählen, aber wir werden auf jeden Fall auch an offen diskriminierenden Bildern vorbei kommen.

Eintrittspreise:
Erwach­sene: 11,00 €
Er­mäßigt: 7,50 €
Kostenlos für Kunst- und Kunstgeschichtsstudentinnen

Hein­rich-Böll-Platz
50667 Köln
Tele­fon +49 221 221 26165
Tele­fax +49 221 221 24114
in­fo@­mu­se­um-lud­wig.de

Einladung zum Frauen* of Color – Café / Invitation to the next WoC-Café

Liebe Frauen*,
wir möchten euch einladen, zusammen einen gemeinsamen Tag im Café zu verbringen, an dem wir quatschen, uns kennenlernen, austauschen, abhängen und Musik hören können.

Wir sind Frauen* of Color, die in Deutschland leben und teilweise hier aufgewachsen sind. Was uns verbindet, sind unsere Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus. Einige von uns sind zum Beispiel vom anti-schwarzen oder vom anti-muslimischen Rassismus betroffen. Manche haben eine Migrationsgeschichte, einige sind hier aufgewachsen, andere sind noch nicht so lange in Deutschland. Teilweise haben wir binationale Eltern. Trotz der Unterschiede verbinden uns unsere Mehrfachzugehörigkeiten und unsere Betroffenheit vom postkolonialen Rassismus und Sexismus.
Wir wollen uns an diesem Tag mit andern Frauen* of Color treffen, die ähnliche Erfahrungen im Alltag machen. Es ist aber kein Zwang, über diese Themen zu sprechen. Es kann ja auch sein, dass ihr den Ort mit einfach mit uns teilen und chillen wollt.

Das Ganze findet statt:
im café fatsch in Köln-Kalk (Josepskirchstr.25, Haltestelle Kalk Post)

am 25. April 13-16 Uhr
am 30. Mai 13-16 Uhr
am 27.Juni 13-16 Uhr
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