Kategorie: Veranstaltungen (Seite 1 von 6)

Hier findet Ihr alle unsere Veranstaltungen, aktuelle und vergangene.

21.06.2018 – Einführung in die materialistische Rassismuskritik

Das AF*L*R lädt ein zur Einführung in die materialistische Rassismuskritik mit Bafta Sarbo

Wann: Donnerstag, 21.06.2018, 19:00 Uhr
Wo: S 93 im Philosophikum der Universität zu Köln

Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammengedacht. Oft gibt es die Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch-materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was Rassismus ist und wie er entstanden ist. Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?

Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit dem aktuell hegemonialen Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.
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04.-10. März 2018 q[lit]*clgn

Die q[lit]*clgn organisiert in Kooperation mit dem AFLR Köln, Deutschlands erstes feminisistisches Literaturfestival.

Die q[lit]*clgn, gesprochen: [klɪt kəˈloʊn], ist Deutschlands erstes feministisches Literaturfestival. Die Veranstaltungsreihe findet zwischen dem 04. und 10. März, rund um den Weltfrauen*tag (08. März), in Köln, statt und beinhaltet Lesungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Parties. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms, widmen sich unsere Autor*innen und Künstler*innen der intersektionalen Verflechtung unterschiedlicher Diskriminierungsformen aus postkolonial-feministischer Perspektive.  Mehr dazu findet ihr unter: www.qlitxclgn.de

PROGRAMM 2018

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27.02.18 – Rassismus ist kein „Thema“!

Rassismus ist kein Thema sondern eine Lebensrealität. Die theoretischen Auseinandersetzungen zu Rassismus untersuchen Ursachen, historische Entwicklungen und benennen verantwortliche gesellschaftliche Strukturen. Die Analyse und das Verständnis von der Funktion von Rassismus ist wesentlich, um aufzuklären und dagegen zu kämpfen. Allerdings fehlt im Diskurs rund um die Ursachen und Folgen von Rassismus zu oft noch die Perspektive der Menschen, die davon betroffen sind. Was sind eigentlich unsere Forderungen? Womit wollen wir uns auseinandersetzen? Welche Empowermenträume und Verbündetenarbeit braucht es, um uns zu unterstützen? Dieser Vortrag bietet dazu einen Input und lädt anschließend von Rassismus betroffene Menschen zu einem Austausch ein, der diese Fragestellungen weiterverfolgt. Weiterlesen

18.7.17 – Alte und neue (Referats-) Geschichte(n)

Frauen*LesbenTrans*Inter* welcome

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der Uni Köln ist schon über 35 Jahre aktiv. Wir wollen uns die Geschichte feministischer Strukturen in Köln und der Uni anschauen. Welche Kämpfe und Ideen der Frauen*bewegungen gab es schon? Was hat das mit uns heute zu tun, in wessen Fußstapfen treten wir eigentlich, was wollen wir mitnehmen und was nicht?

20.6.17 – Feministische Bibliothek des AFLRK

FrauenLesbenTrans*Inter* welcome

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Wir haben sowohl den Bestand, als auch die Systematik der Bibliothek komplett überarbeitet. Wir geben Euch einen Zwischenstand über unsere Herangehensweise und bisherige Arbeit und wie wir die Bibliothek intersektionaler gestalten wollen. In Zukunft gibt es Öffnungs- und Ausleihzeiten.

16.5.17 – Unsere Homepage geht online

Frauen*LesbenTrans*Inter* welcome

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Endlich haben wir auch einen neuen Auftritt im Internet! Der bringt nicht nur ein schönes neues Design mit, sondern auch unsere Themen von Arbeit über Empowerment und kritische Bildungsarbeit bis zu den Sex Wars sind übersichtlich und neu verschlagwortet. Dies alles und unsere neue Homepage möchten wir Euch gerne vorstellen.

18.4.17 – Café Adefra Köln – places and spaces for Black womxn

Safer Space for Black (African Heritag & Descent) LFT_I* only!

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Generations Adefra 30 Jahre Schwarzer Feminismus, daran mächten wir anknüpfen, an die Sister*hood, das Empowerment, die Community – Das Cafe soll eine Forsetzung und ein Anfang von einem Schwarzen feministischen Zusammenkommen für, von und mit Black (African Heritage & Descent) LFT_I* in Köln sein.
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16.02.17 – Empowerment Workshop: Bildung und Empowerment

Empowerment Workshop: Bildung und Empowerment

Anmeldung und Nachfragen via: empowermentunikoeln@gmail.com bis 10.2.2017

Rassismus gehört zu den alltäglichen Erfahrungen von uns Schwarzen Menschen und People of Color (PoC).
Egal ob auf der Straße, beim Amt, bei der Arbeit oder auf einer Party, Rassismus und Diskriminierung sind gesellschaftliche Normalitäten. In seiner intersektionalen Verschränkung zusammen mit anderen Merkmalen ergeben sich oftmals verstärkende Gewalt- und Ohnmachtserfahrungen in Form von mehrdimensionaler Diskriminierung.
Auch im Bildungssystem sind rassistische Ausgrenzungsmechanismen verankert, die uns prägen. Ein selbstverständlicher Teil der Bildungslaufbahn von Schwarzen Menschen und PoC sind rassistische Vorkommnisse. Eine Folge des rassistischen Bildungssystems ist das Gefühl von Schwarzen/PoC, dass wir es nicht „schaffen“ können, dass wir nicht „klug“ genug sind oder das dies nicht unser Ort ist.
Für uns, die wir an der Universität angekommen sind, ist es spannend und notwendig, uns unsere Bildungsverläufe anzuschauen. Wie haben wir es bis hierhin geschafft? Welche Fähigkeiten haben wir durch das Überleben im Bildungsapparat entwickelt und was haben wir dafür aufgeben müssen?
In einem „geschützten“ Raum (safer space), in dem alle Erfahrungen mit Rassismus und Sexismus teilen können, setzen wir uns damit auseinander, was Rassismus für jede*n von uns bedeutet, wie wir Rassismus in seiner vergeschlechtlichten Form erleben, was es mit uns macht und welche Strategien wir dagegen entwickelt haben. Empowerment wird somit im Sinne von Selbstbestimmung und Selbstbemächtigung erfahrbar.
Als Teamende ist es unser Selbstverständnis diskriminierungskritisch und diversitätsbewusst zu arbeiten.
Der Workshop richtet sich an Schwarze Frauen* und Frauen* of Color sowie Schwarze_/_of Color LBT*I*QQA Studierende der Universität zu Köln.

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09.02.17 – Abschlussitzung

Wann: Donnerstag, 09.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Hier wird es vor allem um eine persönliche Auswertung der Ringvorlesung gehen.
Was habe ich gelernt und welche Handlungsoptionen haben sich für mich daraus ergeben?

Mit Muriel Gonzáles Athenas, Magdalena Kißling, Dirk Schulz und Pamela Twinwaah Amponsah

Es wird auch einen Community/Safer space für Schwarze und People of Color scholars*students* only geben. Für eine kollektive Auswertung können wir uns ergänzende Frage stellen wie z.B.:

Wie hat diese Ringvorlesung zu unseren Community und Empowermentprozessen beigetragen?

Begleitet von Berena Ypsilon Akosua Amponsah

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier, bei GeStiK oder auf Facebook.

02.02.17 – Institutioneller Rassismus an der Hochschule

Wann: Donnerstag, 02.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Mit Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez

This paper discusses the positioning of Women and Gender Studies (WGS) and Gender Studies (GS) within the neoliberal university by focusing particularly on the dynamics of exclusion resulting from institutional racism and migration control policies in British and German universities. From this angle, the article first discusses the place ofWGS/GS within the neoliberal university. In a second step, it looks at critical race debates regarding universities as sites of hegemonic Whiteness in Germany and the UK. Following this, it discusses the institutional discriminatory effects of migration policies in universities‘ within a broader context. In a fourth step, it examines the affective economy of these policies. In this sense, the article explores the feeling of dispossession transmitted and impressed by migration control policies. It concludes with some thoughts on relating WGS/GS to the project of building the anti-racist university.

modieriert von Dr. Muriel González Athenas
AK race, gender, class in Forschung und Lehre

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