Kategorie: Termine

Hier gibt es aktuelle Termine, Veranstaltungen und Wichtiges, von uns, oder auch von anderen.

29.11.18 – Was wir wissen – Über kritische Wissensproduktion in der Erwachsenenbildung als und mit Migrant*innen

Das AF*L*R lädt ein zu einem Vortrag mit Rubia Salgado.

Wann: Donnerstag, 29. November 2018, 19 Uhr
Wo: wird noch bekannt gegeben.

Wir beschäftigen uns in unserer Arbeit kontinuierlich mit der Frage, wie es möglich ist, Ansätze für den Zweitspracherwerb bzw. für die Basisbildung mit Migrant*innen zu entwickeln, die ein Sprechen und ein Verhandeln und Reflektieren von Sprache evozieren, die verändernd auf die Wirklichkeit, in der sie stattfinden, zurückwirken. Die Beschäftigung mit dieser und anderen Fragen führte uns zur Erarbeitung von Methoden, die den Erwerb der hegemonialen Sprache als eine kritische und bewusste Aneignung und der ebensolche Gebrauch der dominanten Sprache Deutsch behandelt. Wesentliche Aspekte der Methoden bestehen erstens aus der Betrachtung des Erlernens und des Lehrens von Deutsch als Zweitsprache im Kontext der Migrationsgesellschaft als einen Prozess, der unter dem Zeichen von Machtasymmetrien und Rassismus stattfindet, und zweitens aus dem Ziel, Bildungsarbeit als einen Raum der kritischen bzw. der gegenhegemonialen Wissensproduktion zu gestalten. Ein Ziel, das gleichzeitig als Differenzierungsmerkmal der pädagogischen Handlung und der (bildungs-)politischen Positionierungen vom Verein maiz und nun auch von das kollektiv fungiert. Darüber hinaus betrachten wir Wissen als Werkzeug für Veränderungen und somit teilen wir mit den Teilnehmer*innen der Veranstaltung und stellen zur Diskussion einiges von dem Wissen, das wir in allen diesen Jahren gesammelt, reflektiert und hergestellt haben.

10.11.18 – Stadtrundgang: Frauen* und der deutsche Kolonialismus

Im November gibt es statt eines feministischen Cafès einen Stadtrundgang.

Durchführung: Merle Bode und Azziza B. Malanda
Treffpunkt: BüZe Stollwerck (Südstadt) um 14:45 Uhr, start 15 Uhr.

Offen für FL*T*IQ

In der Kölner Südstadt suchen wir Orte – mal öffentlich, mal privat– auf, anhand derer wir die Kolonialgeschichte Kölns sichtbar machen. Dabei richten wir unseren Blick gezielt auf Frauen* als Akteur*innen. Es geht um Frauen*, die selbst oder deren Eltern aus den kolonialisierten Gesellschaften stammten, die Teil des Kölner Lebens waren und Widerstandspraxen gegen Kolonialisierung lebten. Wir erzählen von Arbeiter*innen in einer Schokoladenfabrik und Frauen* des Kölner Bürgertums, die die koloniale Idee in Köln verankerten und/oder als Auswandernde, Missionar*innen und Forschungsreisende deutsche Kolonialisator*innen waren.

Wir zeigen, dass die rassistischen und sexistischen Strukturen, die der Kolonialismus hervorbrachte, uns und unsere Gesellschaft seit dem 19. Jahrhundert bis heute prägen. Schließlich richten wir an uns die persönliche Frage, was Kolonialismus eigentlich mit uns zu tun hat. Weiterlesen

19.10.18 – Vollversammlung AF*L*R

Wann: Montag, 19.10.2018, 19:00 – 21:00
Wo: Universitätsstr. 16, 1. Stock. AF*L*R

Freitag, den 19. Oktober 2018 lädt das autonome Frauen*Lesben*Referat alle interessierten Frauen*Lesben*Trans*Inter* zu  Vollversammlung ein.

Semesterrückblick, Semestervorschau, Kennenlernen, Salzstangen essen, Referentinnen wählen… kommt vorbei!

21.06.2018 – Einführung in die materialistische Rassismuskritik

Das AF*L*R lädt ein zur Einführung in die materialistische Rassismuskritik mit Bafta Sarbo

Wann: Donnerstag, 21.06.2018, 19:00 Uhr
Wo: S 93 im Philosophikum der Universität zu Köln

Marxismus und Antirassismus werden in deutschen akademischen und aktivistischen Kontexten selten zusammengedacht. Oft gibt es die Unterstellung Marxist*innen würden im Rassismus lediglich einen Nebenwiderspruch sehen und sich deshalb nicht würdig damit beschäftigen. Eine historisch-materialistische Auseinandersetzung könnte aber Antworten bieten auf die Fragen, was Rassismus ist und wie er entstanden ist. Können wir überhaupt von dem einen Rassismus, statt von Rassismen, sprechen? Und was hat kapitalistische Produktionsweise mit rassistischer Gewalt zu tun?

Warum Rassismus mehr ist als nur eine Ideologie oder ein falsches Bewusstsein und was das Problem mit dem aktuell hegemonialen Antirassismus ist, soll in diesem Vortrag erläutert werden.
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