Kategorie: AG’s (Seite 1 von 2)

Öffnungszeiten Bibliothek

Frauen*LesbenTrans*Inter* welcome

Die Bibliothek des AF*L*R hat ab jetzt jeden Dienstag von 15:00-17:00 Uhr geöffnet.

Für (Cis-)Männer ist die Bibliothek vorerst nur nach Absprache geöffent. Wenn Du also (Cis-)Mann bist und gerne hier vorbei kommen möchtest, schreibe uns doch bitte zuerst eine Mail an aflrk_bib(ät)riseup.net

20.6.17 – Feministische Bibliothek des AFLRK

FrauenLesbenTrans*Inter* welcome

19h im Referat
Universitätsstr. 16, 1. Stock

Wir haben sowohl den Bestand, als auch die Systematik der Bibliothek komplett überarbeitet. Wir geben Euch einen Zwischenstand über unsere Herangehensweise und bisherige Arbeit und wie wir die Bibliothek intersektionaler gestalten wollen. In Zukunft gibt es Öffnungs- und Ausleihzeiten.

09.02.17 – Abschlussitzung

Wann: Donnerstag, 09.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Hier wird es vor allem um eine persönliche Auswertung der Ringvorlesung gehen.
Was habe ich gelernt und welche Handlungsoptionen haben sich für mich daraus ergeben?

Mit Muriel Gonzáles Athenas, Magdalena Kißling, Dirk Schulz und Pamela Twinwaah Amponsah

Es wird auch einen Community/Safer space für Schwarze und People of Color scholars*students* only geben. Für eine kollektive Auswertung können wir uns ergänzende Frage stellen wie z.B.:

Wie hat diese Ringvorlesung zu unseren Community und Empowermentprozessen beigetragen?

Begleitet von Berena Ypsilon Akosua Amponsah

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier, bei GeStiK oder auf Facebook.

02.02.17 – Institutioneller Rassismus an der Hochschule

Wann: Donnerstag, 02.02.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Mit Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez

This paper discusses the positioning of Women and Gender Studies (WGS) and Gender Studies (GS) within the neoliberal university by focusing particularly on the dynamics of exclusion resulting from institutional racism and migration control policies in British and German universities. From this angle, the article first discusses the place ofWGS/GS within the neoliberal university. In a second step, it looks at critical race debates regarding universities as sites of hegemonic Whiteness in Germany and the UK. Following this, it discusses the institutional discriminatory effects of migration policies in universities‘ within a broader context. In a fourth step, it examines the affective economy of these policies. In this sense, the article explores the feeling of dispossession transmitted and impressed by migration control policies. It concludes with some thoughts on relating WGS/GS to the project of building the anti-racist university.

modieriert von Dr. Muriel González Athenas
AK race, gender, class in Forschung und Lehre

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26.01.17 – Generation ADEFRA – 30 Jahre Schwarzer Feminismus

Wann: Donnerstag, 26.01.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

ADEFRA Ein Dreistimmiges Gespräch zwischen Maureen Maisha Auma, Geschlechterforscherin, Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies), aktiv bei Generation Adefra seit 1993, Katja Kinder, Erziehungswissenschaftlerin, diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Beraterin, Gründungsfrau von Adefra und Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Mitbegründerin von BEST (Black European Studies), aktiv bei Generation Adefra seit 1990.

adefra.com
Facebook Adefra
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19.01.17 – Rassismus und die Psyche

Wann: Donnerstag, 19.01.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Die Realität von Rassismus und die Folgen für die Betroffenen sind lange Zeit in der Welt der Wissenschaft, insbesondere in der Psychologie und Psychiatrie vernachlässigt worden. In der Bundesrepublik Deutschland existieren beispielsweise keine empirischen Studien zu Rassismus und psychische Gesundheit. In der internationalen Forschungslandschaft bestehen in den vergangenen Jahren große Bemühungen, die Folgen rassistischer Diskriminierung auf die psychische Gesundheit von Zielpersonen zu entschlüsseln. Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass wiederkehrende Konfrontationen mit racial microaggressions Stressreaktionen aktivieren und die Entstehung von Depression, Psychose, Angststörung und der physischen Desintegration bei Schwarzen und PoC begünstigen.
Gleichzeitig belegen Studien zu psychischen Folgen von Rassismus, dass Weiße ab der frühesten Kindheit über implizites Wissen der rassistischen Hierarchisierung in der Gesellschaft verfügen und sich ihr Gefühl, Denken und Verhalten nach diesem Wissen richten. Aufgrund der insbesondere psychischen Auswirkungen ihrer rassistischen Sozialisation und des soziopolitischen, sowie ökonomischen privilegierten Status verspüren Weiße jedoch keine Motivation, Rassismus zu thematisieren und dekonstruieren.
Die Studienergebnisse, die in diesem Beitrag von Amma Yeboah präsentiert werden, haben bedeutende Implikationen für die Begegnung und Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen/PoC. Denn rassistische Verhaltensmuster im Alltag dürfen komplex, subtil und häufig unbeabsichtigt zum Vorschein kommen und gehören wahrscheinlich zu rassistischer Ausdrucksform der racial microaggressions.
Doch wie kann eine wirkungsvolle Zusammenarbeit unter solchen Umständen gelingen? Wie kann Rassismus thematisiert und dekonstruiert werden?

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12.01.17 – Romnja – „rassig“ und „rassisch minderwertig“?

Wann: Donnerstag, 22.12.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

mit Elisabeth Jonuz und Nadine Mena Michollek

Bei der Vorstellung einer „Zigeunerin“ werden viele das Bild der sogenannten „Karstadt-Zigeunerin“ vor Augen haben – großbusig, „rassig“, mit schwarzen, wilden Haaren, goldenen Ohrringen, einem roten, tief ausgeschnittenen Kleid, großen Augen und dunkler Haut. Dieses Gemälde wurde häufig in der Kunstabteilung von Warenhäusern erworben und fand damit Eingang in vielen deutschen Wohnzimmern. Diese gesellschaftliche Konstruktion der „Zigeunerin“ lässt sich über Jahrhunderte hinweg zurückverfolgen und ist gerade deshalb so tief in der Gesellschaft verwurzelt. Die im öffentlichen Diskurs vorherrschenden Bilder über „Zigeunerinnen“ speist sich demnach nicht aus realen Erlebnissen mit Sintezza oder Romnja, sondern aus meist zweifelhafter Literatur, aus einer kollektiven Überlieferung, aus Alltagsgesprächen, Romanen, Opern und Operetten, Filmen und Presseberichten.
Das Ziel des Vortrags ist antiziganistische Bilder über Sinti- und Romafrauen zu dekonstruieren, um hierbei Machtverhältnisse und Marginalisierungsprozesse freizulegen. Hierbei wird es nicht nur darum gehen Stereotype aufzudecken und zu entlarven, sondern zu zeigen, wie sie funktionieren, um asymmetrische Machtverhältnisse zu schaffen und zu legitimieren.

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22.12.16 – Empowerment Workshops in Bildungskontexten

Wann: Donnerstag, 22.12.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Empowerment aus People of Color*-Perspektive ist im wissenschaftlichen Feld um Bildung und Migration in der BRD bisher wenig vorzufinden. Dabei ist es Ziel von Empowerment-Arbeit, People of Color (PoC) zu Subjekten der Bildungsarbeit zu machen und mit den oft unhinterfragten weißen Normalitätsvorstellungen im Bildungswesen zu brechen, die oftmals auf einseitigen, defizitorientierten, kulturalisierenden oder viktimisierenden Blickwinkeln basieren. In Maryam Mohsenis Dissertationsprojekt widmet sie sich dem People of Color-Empowerment-Ansatz und dem Wissen von Empowermenttrainer_innen of Color, um ihre Impulse in der rassismuskritischen Bildungsarbeit weiter zu verankern. Wie sieht eine Bildungsarbeit aus, die sich explizit an Menschen mit Rassismuserfahrungen richtet? Hier begibt sich Maryam Mohseni auf die Suche nach Hinweisen theoretische Grundlagen der Rassismuskritik zu erweitern oder ob sich Konsequenzen für die rassismuskritische Bildungspraxis ziehen lassen.

*People of Color / Persons of Color (PoC) ist eine Selbstbezeichnung und eine politische widerständige Kategorie im Sinne einer „Identität rassistischer Unterdrückungserfahrungen“ (Piesche 1999). Bei dem Konzept, das die Gleichzeitigkeit von Identität und Differenz betont (vgl. Ha 2010), handelt es sich um einen strategischen Bündnisbegriff, der die koloniale „Teile und Herrsche“-Strategie überwinden soll (vgl. Jean 2013). Wie der Begriff Schwarz ist People of Color eine Selbstbezeichnung, um rassistischen und kolonialen Wortschöpfungen eine Alternative entgegenzusetzen. Weiß bezeichnet dagegen eine politische dominante Kategorie, die an Machterfahrungen und Privilegien geknüpft ist (vgl. Wollrad 2005).

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15.12.16 – Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung – Geflüchtete Kinder in Kitas

Wann: Donnerstag, 15.12.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Mit Mercedes Pascual Iglesias

Vom Weggehen zum Ankommen – geflüchtete Kinder im Bildungssystem

Begegnungen aus Perspektive von Müttern und Erzieher/innen
reflektiert mit dem inklusiven pädagogischen Ansatz der
„Vorurteilsbewussten Bildung Erziehung“ (Anti-Bias)

Die Redakteurin und Multiplikatorin für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung Mercedes Pascual Iglesias hat geflüchtete Mütter und Erzieher/innen zu ihren Erfahrungen mit dem Zugang zu Kita und Schule, Sprachbarrieren und belasteten Kindern aber auch Erzieher/innen interviewt. Ihr Vortrag beginnt vor der Flucht, am Ausgangsort der Familien, zum Beispiel in der syrischen Großstadt Homs.
Die Fluchtgründe, die Fluchtwege, das Asylrecht, die Unterbringung nach der Flucht sind Faktoren, die sich sowohl auf geflüchtete Familien als auch auf die gesellschaftlichen Debatten auswirken und die vorpädagogischen Einrichtungen keinen Halt machen.
Die Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung bietet Wissen und Reflexionsinstrumente an, um in einer inklusiven Alltagsgestaltung geflüchtete Kinder mit ihren Bedürfnissen und Lebensrealitäten zu berücksichtigen. im Mittelpunkt stehenn dabei vier Ziele, die einen aktiven Einsatz gegen Diskriminierung beinhalten1. Kinder in ihren Identitäten stärken, 2. Empathie für Vielfalt entwickeln, 3. kritisch werden gegen Vorurteile und Diskriminierung und 4. aktiv werden gegen Ungerechtigkeit.

Ringvorlesung zu postkolonialen und rassismuskritischen Theorien und Gender.
Eine Kooperation von GeStiK und dem Arbeitskreis race, class, gender in Forschung und Lehre.

Mehr zur Ringvorlesung findet ihr hier oder auf Facebook.

08.12.16 – LesMigraS: Strategien gegen Mehrfachdiskriminierungen

Wann: Donnerstag, 08.12.2016, 16:00 – 17:30
Wo: Uni Köln IBW Gebäude, Hörsaal H 113

*Diese Ringvorlesung/Veranstaltungsreihe ist offen für alle: Studierende und Nicht-Studierende!*

Die Erfahrungen von Gewalt und Diskriminierung gehören zum Alltag von vielen marginalisierten Gruppen in Deutschland, wie älteren Menschen, Frauen, lesbischen, schwulen und trans* Frauen und Männern, Menschen, die Behinderungen erleben bzw. Rassismuserfahrungen ausgesetzt sind, Menschen mit chronischen Erkrankungen, obdachlosen Menschen. Diese Erfahrungen von Rassismen, Sexismen, Homophobie, Alters-Feindlichkeiten, Klassismen, Behinderungen u.a. wirken in einer komplexen, verflochtenen bzw. verschmolzenen Art und Weise zusammen. Auch wenn Mehrfachdiskriminierungen (intersektionale Diskriminierung) in der Forschung und Wissenschaft hin und wieder thematisiert werden, bekommt dieses Thema kaum ernsthafte Aufmerksamkeit. In dem Vortrag werden wir uns mit Saideh Saadat-Lendle von LesMigraS, anhand von Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Bisexuelle Frauen, Männern und Trans*Menschen, die Rassismus erleben, dem Thema Mehrfachdiskriminierung widmen und dabei einen kritischen Blick auf den üblichen Umgang von Öffentlichkeit und Wissenschaft werfen.

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